Luis Paulik holt den Deutschen Meistertitel in der Moth-Klasse
12 Wettfahrten waren für drei Wettkampftage der German Open 2026 ausgeschrieben. Bei Westwind von vier bis acht Knoten konnte Luis bereits am ersten Wettfahrtag mit einem dritten und einem ersten Platz in Führung gehen. Am zweiten Wettfahrttag regnete es und der Wind blieb komplett aus. Der dritte Wettfahrtag hingegen lieferte ein spektakuläres Finale mit sechs packenden Wettfahrten. Mit der größeren Anzahl der gewonnenen Einzelrennen bei Punktgleichheit mit dem Zweitplatzierten sicherte sich Luis Paulik den Titel des Deutschen Meisters. Den zweiten Platz belegte der zweifache deutsche Meister Maximilian Mäge vom Bayerischen Yacht-Club e.V., als Drittplatzierter aufs Podium schaffte es David Schafft von der Segelvereinigung Seeburger See e.V.
Viel Geduld, Ausdauer und Trainingsstunden auf dem Wasser brauchte es, um diese sportliche Jolle mit Hydrofoils mit den anspruchsvollen Manövern zu beherrschen. Das Durchhaltevermögen wurde nun dieses Jahr mit guten Platzierungen belohnt:
3. Platz Balardi Cup 2026, Malcesine/Gardasse
7. Platz Foiling Week 2026, Malcesine/Gardasee
4. Platz Wittensee Foiling Days 2026
Die Moth ist eine von World Sailing anerkannte Einhand-Konstruktionsklasse, die fast alles, was schnell macht, innerhalb weniger Grundmaße erlaubt. Es werden Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 40 Knoten (ca. 72 km/h) erreicht. Die Manöver „Halsen“ und „Wenden“ müssen foilend gesegelt werden, um überhaupt konkurrenzfähig zu sein. Die Moth inklusive Foils wird komplett aus Carbon gebaut.
Nicht alltäglich und fast schon kurios ist, dass vor 27 Jahren der Opa von Luis – Peter Singer – am gleichen See – dem Ammersee – im gleichen Club – dem Diessner Segel-Club – die deutsche Meisterschaft in der Dyas-Klasse gewonnen hat.